Aktuell

Hans Erni-Preis 2017 für Rolf Widmer

Ausstellung «Rolf Widmer – zwischen Appenzell und Ouagadougou» ab 27. November

Die Hans Erni-Stiftung verleiht den Hans Erni-Preis 2017 an Rolf Widmer. Mit dem Hans Erni-Preis werden fortschrittlich denkende und handelnde Personen ausgezeichnet, die für Gerechtigkeit und Frieden einstehen, sich für die Erhaltung einer gesunden Umwelt einsetzen und sich nachhaltig gesellschaftlicher Fragen annehmen. Der Preis wird zum dritten Mal vergeben, die Preissumme beträgt 50’000 Franken. Der Preisträger setzt die Summe für einen Ausbildungsfonds zugunsten junger Menschen aus verschiedenen Ländern ein.

Rolf Widmer (*1950 in Basel, wohnhaft in Carouge) ist Ökonom und Sozialpädagoge. Er leitet den Verein tipiti seit über vierzig Jahren und engagiert sich für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, auch im Internationalen Sozialdienst in Genf und anderen NGOs. Mit Vehemenz setzt er sich für das Recht von Kindern und Jugendlichen ein, unabhängig vom Status berufliche und soziale Perspektiven entwickeln zu können, die ihren individuellen Fähigkeiten entsprechen.
 
Die Sonderausstellung „Zwischen Appenzell und Ouagadougou“ im Hans Erni Museum zeigt Geschichten junger Menschen aus vielen Ländern in kurzen Videoclips und erzählt vom Engagement Rolf Widmers und seinen Projekten zwischen Appenzell und Osteuropa, Zürich und Westafrika. Es ist auch eine Ausstellung über grenzüberschreitende soziale Arbeit.
 
Dauer: Die Sonderausstellung eröffnet am 27. November 2017 und dauert bis Sommer 2018.
Ort: Hans Erni Museum im Verkehrshaus der Schweiz, Lidostrasse 5, Luzern
Anfahrt: ab Bahnhof Luzern mit Bus 6, 8, 24 oder S-Bahn bis „Verkehrshaus“

Wir suchen Handwerker im Ruhestand

Neues Werkzentrum in St.Gallen bereitet junge Flüchtlinge auf Ausbildung und Beruf vor

Das Werkzentrum ist ein neu geschaffenes Angebot des Vereins tipiti – wo Kinder und Jugendliche leben und lernen. Die Jugendlichen können sich hier nach ihrer Fluchtgeschichte wieder an einen regelmässigen Schul- und Ausbildungsrhythmus gewöhnen. Sie werden individuell begleitet und gefördert. Mittels einer Integrationsvorlehre können sie sich auf eine anschliessende Eidgenössische Berufsattest-Lehre (EBA) oder eine Lehre mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vorbereiten.

Begleiten, Coachen und Know-how vermitteln

Im Werkzentrum stehen Arbeitsplätze, Werkstätten und Unterrichtsräume zur Vorbereitung in verschiedenen Berufsfeldern zur Verfügung. Die jungen Menschen werden durch Fachpersonen und Coaches begleitet, gefordert und gefördert. Es ist vorgesehen, dabei auch auf das Know-how pensionierter Handwerkerinnen und Handwerker zuzugreifen.

Zurzeit sind wir auf der Suche nach pensionierten Handwerkern, welche im Werkzentrum ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Jugendlichen weitergeben möchten. Am 9.11. findet eine Infoveranstaltung für die Pensionäre statt. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 079 677 88 93 oder per mail an mna-trogen@tipiti.ch.

Werden Sie Mentorin oder Mentor?

Für junge Flüchtlinge ist es schwierig, mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. So suchen wir Mentorinnen und Mentoren, die als freiwillige Personen Jugendliche in ihrer Freizeit begleiten und ein Beziehungsangebot machen, das sich je nach Konstellation entwickeln und andauern kann.

 

Einer mehr am Tisch

Der Internationale Sozialdienst SSI entwickelte das Projekt «+1 am Tisch» (Link zur Website). Es will jungen Flüchtlingen ermöglichen, mit Freiwilligen aus der Bevölkerung in Kontakt zu kommen.

Klicken Sie hier: Download des Faltblattes « +1 am Tisch »

Interessenten melden sich bitte jederzeit bei Tschösi Olibet, der bei tipiti für das Projekt « +1 am tisch » verantwortlich ist: Kompetenzzentrum für Platzierungsfragen, Rosenbergstr. 69, 9000 St. Gallen, Tel. 071 220 94 80.

Gerne stellen wir dann die Verbindung zu einem Jugendlichen her und begleiten Sie in der Folge nach Ihren Bedürfnissen.

Bundesrätin Sommaruga zu Besuch

Sommaruga bei MNA in Trogen

Bundesrätin Sommaruga sprach mit minderjährigen Asylsuchenden

Am 22. Dezember 2016 weilte Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu Besuch bei uns in Trogen. Am Morgen besuchte sie unbegleitete minderjährige Asylsuchende und Flüchtlinge, am Nachmittag diskutierte sie mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Trogen.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements EJPD, war heute Donnerstag auf Kurzvisite in Appenzell Ausserrhoden. Empfangen wurde sie von Landammann Matthias Weishaupt im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, wo derzeit 18 von insgesamt 28 unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und Flüchtlingen (mineurs non accompagnés, MNA) untergebracht sind.

Rolf Widmer und Thomas Elber, beide vom Verein tipiti, dem der Kanton die Betreuung aller Jugendlichen übertragen hat, führten durch die dafür gemieteten Häuser im Kinderdorf. Bundesrätin Simonetta Sommaruga führte lange persönliche Gespräche mit den MNAs und besuchte auch eine Deutschstunde. Die Vorsteherin des EJPD lobte die Verantwortlichen für ihren wertvollen Einsatz. Ebenso betonte Bundesrätin Sommaruga, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden im Asylbereich ist.

Ansprache von Rolf Widmer (PDF zum Herunterladen)

Medienspiegel zum Besuch von Simonetta Sommaruga >>

 

Das Bildungsangebot 2017 ist online

tipiti Bildungs- und Kursangebote

Unser aktuelles Weiterbildungs- und Kursangebot.

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Wer sind die jungen Flüchtlinge?
Wenn eine Adoption in Frage kommt: Übergangs-Pflegefamilien
Jugend-WGs schliessen
Neue Autorität: ohne Gewalt erziehen

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40 Jahre Verein tipiti – ein Familienfest in Trogen

Jugendliche MNA

Tipiti feierte am 4. Juni 2016 in Trogen sein 40jähriges Bestehen: ein Familienfest.

Neuer Vorstandspräsident

Am 4. Juni 2016 wählten die Mitglieder des Vereins tipiti Lukas Weibel als Nachfolger von Matthias Unseld zum neuen Präsidenten und Matthias Mayrhofer als neues Mitglied. Medieninformation hier und mehr Infos zum Vorstand hier

Wir betreuen unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Unter den Flüchtlingen, die 2015 in die Schweiz gekommen sind und weiter ankommen, befinden sich viele Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern unterwegs sind. Für den Kanton Appenzell Ausserrhoden betreut tipiti seit Mai 2016 dreissig  unbegleitete, minderjährige Asylsuchende (MNA).

Bericht im Online-Magazin
Medienmitteilung des Kantons Appenzell Ausserrhoden AR
Pestalozzi online

Medienberichte (Links):
Appenzeller Zeitung «Kinderdorf nimmt junge Flüchtlinge auf»
Tagblatt Ostschweiz «Kinderdorf nimmt jugendliche Flüchtlinge auf»
SRF Regionalnews «Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge finden in Trogen einen Platz»
Bluewin News «Minderjährige Flüchtlinge kommen ins Kinderdorf Pestalozzi»
Saiten «Junge Flüchtlinge kommen ins Pesti»