Eltern lachen

Tipiti begleitete Pflegefamilie

Übergangspflegefamilien

Zusammenschluss der Pflegekinder-Aktion Schweiz mit der Schweizerischen Fachstelle für Adoption

Mit vereinten Kräften wollen sich die heutige Pflegekinder-Aktion Schweiz und die Schweizerische Fachstelle für Adoption zum Wohl des Kindes engagieren. Die beiden Organisationen haben an ihren ausserordentlichen Mitgliederversammlungen am 12. bzw. 15. März 2016 beschlossen, ihre Geschäftsstellen zusammenzulegen. Die Organisation nennt sich neu „Pflege- und Adoptivkinder Schweiz“.
Gleichzeitig hat tipiti die Rekrutierung, Begleitung, Beratung und Weiterbildung der Übergangspflegeltern übernommen.


Haben Sie Fragen zum Thema Adoption? Sie finden auf der Website der Pflege- und Adoptivkinder Schweiz konkrete Antworten auf Fragen, die sich Menschen, welche sich mit dem Thema Adoption auseinandersetzen möchten, stellen.

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Sei es als Mutter, die sich nicht in der Lage sieht, ihr Kind selbst zu betreuen, sei es als Paar, das sich mit dem Gedanken beschäftigt, ein Kind in die eigene Familie aufzunehmen oder sei es als Eltern, die mit Adoptivkindern zusammenleben. Sozialdienste und Behörden, welche sich beruflich mit Adoptivkindern und Adoptivfamilien auseinandersetzen, können sich bei Pflege- und Adoptivkinder Schweiz ebenfalls informieren.

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Kinder, die nicht in der eigenen Familie aufwachsen können, benötigen ein Umfeld, welches ihnen Sicherheit und verlässliche emotionale Beziehungen ermöglicht. Sie brauchen Rahmenbedingungen, innerhalb derer sie mit ihren Ressourcen ihre Persönlichkeit und ihr Potential optimal entwickeln können, damit sie ihren Weg in ein selbständiges und selbstverantwortliches Leben finden.

Unser Hauptziel ist es deshalb, für das Aufwachsen jedes Kindes die bestmögliche Lösung zu finden. Diese Lösung suchen Pflege- und Adoptivkinder Schweiz in Zusammenarbeit mit der leiblichen Mutter/den leiblichen Eltern, indem wir auch Alternativen zur Adoptionsfreigabe aufzeigen. Ein genau so wichtiges Ziel ist es, zukünftige Adoptiveltern auf ihre Aufgabe vorzubereiten und sie fachlich zu begleiten, damit die grosse Herausforderung, welche das Zusammenleben mit einem Kind darstellt, für alle eine Bereicherung wird. Wenn es eine Übergangsphase in der Adoptionsabklärung braucht kommen Übergangspflegefamilien von tipiti zum Einsatz.

Übergangspflegeeltern stehen auch für Notfallplatzierungen von Kleinkindern zur Verfügung, deren Mütter sich in kritischen Lebenssituationen befinden und im Moment nicht in der Lage sind, ihrem Kind die nötige existenzielle Sicherheit zu bieten. Sie sind geübt darin, Kinder zu betreuen, die direkt vom Spital mit einer noch nicht klaren Zukunftsperspektive bei ihnen ankommen.

tipiti verfügt in der Deutschschweiz über ein Netz von Übergangspflegefamilien. In der Umgebung von Bern in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Pflegekind Bern.

tipiti organisiert jährliche Treffen der Übergangspflegefamilien. Diese Treffen beinhalten einen fachlichen Teil, dienen aber auch dem wichtigen Erfahrungsaustausch.