Bindungsentwicklungen von Kindern in Pflegefamilien

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verstehen und professionell begleiten

Pflegekinder leiden meist, aufgrund traumatisierender und hochbelastender Lebenserfahrungen, unter massiven Beeinträchtigungen ihrer Bindungsentwicklung. „Wo jedoch die frühe Erfahrung einer sicheren Bindung fehlt, muss erst eine gute Beziehung im Sinne einer sicheren Basis oder einer
persönlichen Allianz aufgebaut werden, bevor man zielorientiert an Verhalten, Lerninhalten oder Aktivitäten und Regeln arbeiten kann.“ (S.Haupt-Scherer 2019). Zentrale Aufgabe in der Begleitung von Pflegekindern ist es, dementsprechend für kompensatorische Beziehungs- und Verbundenheitserfahrungen zu sorgen und einen Rahmen emotionaler Sicherheit zu schaffen.

Während dieser Fortbildung werden wir uns mit folgenden Themen näher beschäftigen:

• Die Bedeutung von Bindung für eine stabile Persönlichkeitsentwicklung

• Trauma und Bindung aus entwicklungspsychologischer und neurobiologischer Sicht

• Projektion und Interaktion vor dem Hintergrund verletzender Bindungserfahrungen

• Kompensatorische Bindungsbeziehungen und emotionale Sicherheit

• In schwierigen Situationen in Beziehung zu bleiben

 

Seminarleitung

Patrick Horber

Corinna Scherwath

Dipl. Sozialpädagogin, Kinder-/Jugendtherapeutin, Erziehungsfamilienberaterin (bke), Fachberaterin für Psychotraumatologie Traumapädagogik
(zptn). Begründerin und Leitung des Instituts für verstehensorientierte Pädagogik (www.verstehensorientierte-paedagogik.de) Hamburg. Fachbuchautorin

 
Kontakt
info@verstehensorientierte-paedagogik.de
Instagram: @verso.paed

Kurstermine

Donnerstag, 23. April 2026

Von 9:00 Uhr bis 16:15 Uhr

Seminarort

Veranstaltung findet über Zoom statt.

Seminarkosten

CHF 250.00 pro Person

Anmeldung

Per E-Mail an:
Andrea Sempach
 
071 911 94 80

Anmeldefrist

Der Kursplatz wird nach Eingang der Anmeldung berücksichtigt.

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